Pfarrei St. Matthias Schwalmtal

Briefe gegen das Vergessen

pixabay.com (c) pixabay.com
pixabay.com
Fr, 11. Jan 2019
Hermann-Josef Crynen

Sich zu Wort melden, wenn Menschen zu Unrecht inhaftiert sind oder unrechtmäßig in unfairen Prozessen verurteilt wurden, wenn sie Schikanen, Misshandlungen und Folter erleiden müssen oder sie bzw. ihre Angehörigen eingeschüchtert und bedroht werden.

Briefe gegen das Vergessen

 

Liebe Leserinnen und Leser der Internet-Seite von St. Matthias, Schwalmtal!

 

Sich zu Wort melden, wenn Menschen zu Unrecht inhaftiert sind oder unrechtmäßig in unfairen Prozessen verurteilt wurden, wenn sie Schikanen, Misshandlungen und Folter erleiden müssen oder sie bzw. ihre Angehörigen eingeschüchtert und bedroht werden,

ist es wichtig: sich der Gefangenen weltweit anzunehmen!

Gegen dieses Unrecht kämpfen Menschenrechtsorganisationen wie ai (amnesty international)

und ACAT = Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter.

Beide Menschenrechtsorganisationen operieren weltweit, ai schon über 50 Jahre und ACAT

seit ca.1 Jahrzehnt bei uns in Deutschland. Es gibt bei beiden Organisationen eine deutsche Sektion bzw. einen e.V. und die internationale Vernetzung.

Monatlich verfasse ich nach den Infos der beiden Organisationen 3 Briefe, die von vielen Menschen unterschrieben werden, und die ich dann an die jeweiligen Staatschefs, General-Staatsanwälte oder Ressort-Minister im Ausland sende. Ich schicke auch die Kopien der unterschriebenen Briefe an die entsprechenden Botschaften in Deutschland.

Selten erhalte ich direkt Antwort. Dabei verlasse ich mich auf die Recherchen der beiden

Organisationen, lese deren Mitteilungen und stelle seit Jahren fest, dass 25-30 % der in den 

Petitionen genannten Personen Hafterleichterungen erhalten, sie entlassen werden, faire Prozesse stattfinden oder neue Ermittlungen aufgenommen und vielen Personen Schutz vor Misshandlungen, Folter, Drohungen gewährt wird, kranke Menschen ärztliche

und medikamentöse Behandlung bekommen, Kontakt zu Angehörigen und Rechtsanwälten gestattet wird.

Nun habe ich die Möglichkeit, diese Briefe auf den Internetseiten von St. Matthias zu veröffentlichen, erreiche damit auch Sie, liebe Leserin/lieber Leser, und bin dafür dankbar.

Wenn Sie sich regelmäßig oder hin und wieder an den Aktionen beteiligen möchten, dann darf ich Sie bitten, sich die Briefe herunterzuladen, zu unterschreiben und an die genannten Adressen zu senden  (Staatschefs etc. und Botschaft). Sie können die Briefe oder 1 oder 2 davon auch unterschrieben an mich senden  - bitte immer bis zum Monatsende! -                                 ich bringe sie dann gesammelt auf den Postweg. Meine Anschrift:

            Georg Borsch, An der Furth 21, 47906 Kempen-St.Hubert

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung:

email: johannesborsch@web.de

Sollten Sie eine Antwort auf Ihre Petition erhalten, so bitte ich Sie, mir diese zuzuleiten,

damit ich sie an  ai  oder an ACAT senden kann.

 

Für Ihr Interesse sage ich Ihnen   - auch im Namen von vielen gefangenen Menschen-             

ein herzliches Dankeschön!

 

Georg Borsch

Briefe Januar