Pfarrei St. Matthias Schwalmtal

2. Woche: Keine Verschwendung von Ressourcen (Wasser)

plants-731166_640 (c) www.pixabay.com

Gehe achtsam mit Ressourcen um Lebensmittel sind kostbar, hier sollte
möglichst wenig weggeworfen werden. Das heißt natürlich auch, dass
ich versuche, passend einzukaufen und zu zuzubereiten sowie die Reste
zu verwerten oder einzufrieren.
https://www.youtube.com/watch? v=rp9H7O3aqOU
Auch mit Wasser und Energie sollte ich sorgsam umgehen. Die Energie- und
Wasserversorgung benötigt Ressourcen, die nicht unnötig verschwendet
werden sollten. Der bewusste Umgang mit Wasser und Gütern, die bei Ihrer
Herstellung viel Wasser benötigen, ist wichtig. Genauso wichtig ist die Frage,
wo meine Energie herkommt, welche Unternehmen ich damit unterstütze.
Bei der Beschäftigung mit dem Thema in den letzten Wochen bin ich so auch
auf die Seite
www.klimafasten.de
gestoßen, eine ökumenische Initiative. Hier findet man viele
Gedanken und Ideen sowie einige interessante Links.

Meditation
Welche immateriellen Ressourcen stärken mich und mein Leben? Aus welchen
spirituellen Quellen lebe ich?
Worte fallen mir ein: Glaube – Freunde – Tiere – Natur – Ruhe – Musik – Sport –
Familie – Hobbies – Berufungen - Leidenschaften – Freizeit – Gebet – Liebe
Was sind wichtige Quellen, und Ressourcen in meinem Leben?

1. Woche: Bewusstes Einkaufen und Vorsorgen

Impuls1 (c) www.pixabay.com Jasmin Sessler

Der Verzicht in der Fastenzeit soll mein Bewusstsein erweitern und
mich in meinem Leben voranbringen.
Schön, dass Sie sich mit auf den Weg machen, dass Sie versuchen wollen,
die Fastenzeit durch die Vermeidung von Müll und den Blick auf
Nachhaltigkeit zu durchleben.
Das Wissen um die tägliche Schädigung unserer Natur, die Belastung
unseres Klimas und das Wahrnehmen der großen Mengen Müll, die
täglich produziert werden, ist erschreckend.
Es gibt viele einfache Möglichkeiten, weniger Müll zu produzieren und unsere
Umwelt weniger zu belasten. Dafür sensibel zu sein, bewusster zu leben und
einzukaufen, bringt schon sehr viel. Außerdem macht es Freude, nachhaltig
und ohne Verpackung einzukaufen. Der Verzicht in der Fastenzeit kann somit
vielleicht mein Bewusstsein und meinen Blick auf Möglichkeiten, Fähigkeiten
und die Schönheit des Natürlichen weiten. Die Natur, die Schöpfung und mich
als Geschenk wahrzunehmen, mich verantwortlich und als Teil der Schöpfung
zu empfinden hat auch einen tief religiösen Aspekt.
Jede Woche werde ich ein Bild, einen meditativen Text und eine Anregung
zusenden. Gleichzeitig bitte ich um die Einsendung von Ideen und Gedanken
der Mitfastenden, die ich allen zukommen lassen und auf der Homepage
veröffentlichen werde.
Ich wünsche uns allen eine spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen.
Schicken Sie mir Ihre Gedanken und Ideen. Das was gut klappt, schön ist,
Freude bereitet und bei der Vermeidung von Müll hilft. Aus Ihren Gedanken
und Ideen wird unser nächster Impuls zusammengestellt und an alle
Mitfastenden verteilt.
Liebe Grüße
Monika Sartingen-Ludwigs

Gedanke zum Thema Müllfasten

Müllfasten1 (c) www.pixabay.com

                                                     Kurt Marti über Weg
                                                    Wo kämen wir hin,
                                                    wenn alle sagten,
                                                    wo kämen wir hin,
                                                    und niemand ginge,
                                                    um einmal zu schauen,
                                                    wohin man käme,
                                                     wenn man ginge.
rosa loui, vierzg gedicht ir bärner umgangssprach, Luchterhand 1967

                                                    Originaltext: Wo chiemte mer hi
                                                    wenn alli seite
                                                    wo chiemte mer hi
                                                    und niemer giengti
                                                    fur einisch z'luege
                                                    wohi dass me chiem
                                                    we me gieng.
Heute beginnt die Fastenzeit, Aschermittwoch, wir machen uns auf den Weg,
bereiten uns in Gedanken vor. Wir sind auf dem Weg zum Osterfest,
zum Fest der Auferstehung.
Den ersten Impuls zum Thema Müllfasten versende ich am Freitag.
Aber ich wünsche allen auf diesem Weg einen guten Start in die Fastenzeit 2021.
Herzliche Grüße
Monika Sartingen-Ludwigs

Müllfasten

Die Vorstellung einmal in der Fastenzeit möglichst auf Müll zu verzichten, oder zumindest die Müllmenge zu reduzieren hat einen Reiz, eine Ästhetik und einen positiven Effekt für Mensch, Natur und Umwelt. Wie fühlt es sich an, bewusster einzukaufen und zu leben?
Wer möchte vielleicht neue Erfahrungen machen, sich austauschen und in der Fastenzeit möglichst auf Müll verzichten? Wer möchte vielleicht einfach nur mal sehen, wo es schön ist und leicht fällt Müll zu vermeiden? Ich würde gerne jeden Fastensonntag einen Impuls für die Internetseite schreiben und gleichzeitig an alle Personen und Familien versenden, die mitmachen. Hier würde ich eine Idee, einen Vorschlag, einen Gedanken aufgreifen. Den ersten Impuls gestalte ich alleine, danach sammle ich Gedanken, Ideen und Erfahrungen der Mitfastenden und verteile diese per Email.
Wer mitmachen möchte, sende mir bitte eine Email mit dem Betreff:
Müllfasten an: sartingen-ludwigs@online.de
Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen, auch für mich.
 
Herzliche Grüße
Monika Sartingen-Ludwigs