Pfarrei St. Matthias Schwalmtal

Impulse im Advent

Impuls (c) Barbara Ungerechts
Impuls

Als ich dieser Tage bei Facebook angeschrieben wurde, ob wir in diesem Jahr wieder einen Adventskalender machen würden, habe ich mit "Nein, leider nicht" geantwortet.
Und dann ist es mir nicht aus dem Kopf gegangen...
Und nun habe ich auf die Schnelle ein paar Leute gefragt und selbst ein wenig recherchiert - und mit Erfolg.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und bleiben Sie gesund!

3. Adventswoche

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1. Impuls von Cäcilia Middelberg
Wer nach Betlehem fliegen will zu dem Stall und meint, dort ist auf jeden Fall
der Frieden billig zu kriegen, der sollte woanders hin fliegen.
Wer nach Betlehem reisen will zu dem Sohn und glaubt, dort ist die
Endstation mit Vollpension für die Seelen, der sollte was anderes wählen.
Wer nach Betlehem gehen will zu dem Kind und wer weiß, dass dort
der Weg beginnt, ein Kind zu lieben, der könnte es heute schon üben.


2. Impuls von Monika Sartingen-Ludwigs

Botschaften des Advent

Es gibt viele Botschaften, die der Advent uns nennt:

Fürchte dich nicht
Kehre um
Sei bereit
Dein Reich komme
Traurige werden getröstet
Hab keine Angst
Tragt in die Welt nun ein Licht
Der Retter kommt

Welche Botschaft spricht mich besonders an? 
Welche Botschaft war bis jetzt in diesem Advent vielleicht wichtig?
Welche Botschaft soll mich die letzten Tage bis Weihnachten begleiten?

Fragen und Gedanken, die mir kommen, weil jede Botschaft eine andere Konsequenz beinhaltet. Fürchte dich nicht ist manchmal schwerer als ein Licht in die Welt tragen. Wir sehnen uns nach Weihnachten als einem Fest, dass uns zusagt, dass alles gut ist oder gut wird, dass es Liebe Ziel und Sinn gibt. So spricht mich auch besonders der Text von Hermann Hesse „Weihnachten“ an.

Weihnachten

Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!
(Hermann Hesse)

2. Adventswoche

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" denn für Gott ist nichts unmöglich ."(. Lk 1,37)

" ist doch unmöglich" ,
sagen die Leute.

" alles ist möglich ",
sagt Gott.

" kann nicht sein" ,
sagen die Leute.

" ist aber so",
sagt Gott.

" geht gar nicht",
sagen die Leute.

" geht aber doch",
sagt Gott.

" hat es noch nie gegeben",
sagen die Leute.

" geht noch viel mehr",
sagt Gott.

....und was sagst du ?


Cia Middelberg
06.12.2021

1. Adventswoche

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Leitwort des Weihnachtspfarrbriefs aus dem Jahr 2014:

Es kommen neue Zeiten.
Am Horizont steht das Zeichen der Hoffnung.
Auf der Erde hat der Himmel begonnen.
Wir können neu werden.
Wir können von allen Wunden geheilt werden.
Auch von der tiefsten Wunde, dem Tod.
Tritt ein in das Magnetfeld eines Gottes, der Liebe ist.
Durch alle dunklen Tunnel hindurch
wirst du soviel Licht und Freude finden,
dass du in deinem tiefsten Wesen
ein bisschen Himmel spürst.

Ich glaube an Gott,
so wie ein Blinder an die Sonne glaubt.
Einem lieben Gott will ich danken.
Mit tausend Händen streichelt er mich.
Mit tausend Lippen küsst er mich.
Mit tausend Früchten ernährt er mich.
Auf tausend Flügeln trägt er mich.
Er ist mein Gott, bei ihm bin ich geborgen.
Er hat mich unendlich gern.

Einen gesegneten 1. Advent!
Wünscht Ihnen Ihr K. W. Koerschgens, Pfr. i. R.

Pfarrbrief Nr. 19 vom 23.11. bis 07.12.2014