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Pfarrbrief 04/26 vom 29.03. - 26.04.26

Pfarrbrief 04 (PDF)
Datum:
19. März 2026
Von:
St. Matthias Schwalmtal

Ostern ist nicht das Fest
der „Augen zu und durch“ - Macher
der „wird schon wieder“ - Sager
der „alles halb so schlimm“ - Beschwichtiger
der alles auf die eigene Kraft Setzenden
der „es hat ja doch keinen Zweck“ - Resignierten
der „es ist alles zu Ende“ - Bilanzierer
Ostern ist das Fest
der auch im Dunkeln dem Leben Trauenden
der die Durststrecken Aushaltenden
der die Grenzüberschreitung Wagenden
der den Schritt ins Ungewisse setzenden Mutigen
der immer wieder aufs Neue an den Sieg der Liebe Glaubenden
der scheinbar Naiven und doch heller Sehenden
Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de

Ostern – Hoffnung, die trägt
Ostern ist kein billiger Trost. Kein „Es wird schon wieder“. Kein „Alles halb so schlimm“. Karfreitag wird nicht übersprungen. Leid, Angst und Scheitern gehören zu unserem Leben. Gerade deshalb ist Ostern so kraftvoll.
Auferstehung sagt: Nicht das Dunkel hat das letzte Wort, sondern Gott. Nicht der Tod siegt, sondern die Liebe.
Ostern ist das Fest derer, die dem Leben trauen – auch im Ungewissen. Derer, die Durststrecken aushalten und trotzdem hoffen.
Derer, die glauben, dass Gott auch dort ist, wo wir uns verschließen. Christliche Hoffnung ist kein Optimismus aus eigener Kraft.
Sie wächst aus dem Vertrauen:
Gott ist treu. Er führt durch das Dunkel hindurch ins Leben.
So wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Osterfest –
erfüllt von dieser Hoffnung, die trägt.
Gabi Lika