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Erinnerung, Dank und Mahnung

Kriegergedenken
Datum:
11. März 2026
Von:
St. Michael Team

Seit mehr als 80 Jahren leben wir im Frieden. Die nach dem 2. Weltkrieg errichtete „Weltordnung“ hat uns vor Kriegsangst, Bedrohung und Zerstörung bewahrt. Heute ist unser friedliches Zusammenleben bedroht wie nie zuvor, und jeder sollte für den Erhalt des Friedens das tun, was er in seinem Umfeld tun kann. Zugleich sollten wir uns in Erinnerung rufen, welches Leid ein Krieg bringt. Der Ukraine-Krieg ist dafür ein schreckliches Beispiel.

Daher danken wir der Küster-Familie Heiden, die die Tafeln mit den Namen der Opfer der beiden Weltkriege in der Kirche wieder aufgestellt hat. Namen, die wir auch heute noch vielfach in unserer Gemeinde wiederfinden. Namen, die uns mahnen, den Frieden zu erhalten.

Die Tafeln stehen neben dem Relief des hl. Antonius. Auch dieses Relief ist ein „Ergebnis“ des 1. Weltkrieges, aber eins aus Freude und Dankbarkeit. Die Rückseite erklärt uns mit einer Inschrift den Grund:

Gestiftet zum Dank für glückliche Heimkehr unserer Söhne aus dem Kriege 1914-18. H. Leven und Frau.

Erinnerung, Dank und Mahung so eng nebeneinander – wie im wahren Leben.

St. Michael Team